Amphibien

Um unsere Amphibien ist es schlecht bestellt und viele Arten sind vom Aussterben bedroht. Ursächlich hierfür sind der Verlust an Lebensräumen, Spritzmitteln in der Landwirtschaft und der Straßenverkehr. Auf ihren Wanderungen überqueren die Tiere landwirtschaftliche Flächen und nehmen dabei Spritzmittel über die Haut auf. Dies vergiftet sie. Dem Tod durch den Straßenverkehr wird begegnet, indem entlang von Straßen Krötenzäune aufgestellt werden. Die Tiere werden dann am Zaun aufgesammelt und in Behältern über die Straße getragen. Das ist effektiv, aber sehr mühsam. Wo es baulich möglich ist, werden deshalb unter der Fahrbahn Tunnelröhren verlegt, durch die die Tiere die Straßenseite selbständig wechseln können.

Der Erhalt vorhandener Lebensräume hat die höchste Priorität. Gelegentlich können neue Lebensräume in Kiesgruben, Sandgruben oder in den Flussauen geschaffen werden. Wichtig hierbei ist, dass die Tiere passende Laichgewässer vorfinden. Sind diese nicht vorhanden, legen wir sie an und betreuen diese bis die Jungtiere das  Laichgewässer verlassen haben.

Laubfrosch
Laubfrosch
Grasfrosch
Grasfrosch
Grünfrosch
Grünfrosch
Seefrosch
Seefrosch
Erdkröte
Erdkröte
Wechselkröte
Wechselkröte
Gelbbauchunken
Gelbbauchunken
June Gelbbauchunke
June Gelbbauchunke
© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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