Archiv 2014

 

Hier können Sie die wichtigsten Meldungen des Jahres 2014 nachlesen:

 

 

Musterfutterstellen im Landkreis

Gäste der Eröffnung der Freisinger Musterfutterstelle (Foto: K. Scholz)
Gäste der Eröffnung der Freisinger Musterfutterstelle (Foto: K. Scholz)

Bereits zum dritten Mal konnte am vergangenen Samstag (13.12.) die jährliche Musterfutterstelle der LBV-Kreisgruppe auf der Freisinger Roseninsel eröffnet werden. Neben den gefiederten Gästen waren auch Bürgermeisterin Eva Bönig, Vertreter des Kreistags und des Stadtrates sowie Mitglieder der LBV-Kreisgruppe bei der Eröffnung anwesend. Dabei konnten wir hilfreiche Tipps zur optimalen Winterfütterung weitergeben und Groß und Klein für die Vogelwelt begeistern.

Besonders bei den Kleinen konnten wir auch mit unserer Eröffnung der Musterfutterstelle in Hallbergmoos punkten. Martina Meidinger, unsere Jugendbeauftragte, hatte sich für die Premiere der Futterstelle im Goldachpark etwas Besonderes ausgedacht: Meisenknödelkneten. Die kleinen Besucher der Eröffnungsfeier durften Meisenknödel herstellen - eine ziemliche Matscherei, die bei den Kindern aber sehr gut ankam. Der Goldachpark wurde von engagierten Bürgern und Bürgerinnen ins Leben gerufen. Im Rahmen eines LEADER-Projektes entstand hier ein Park, der vor allem für Umweltbildungsprogramme genutzt werden soll. Eine der ersten Aktionen in diesem neuen Park war nun die erstmalige Eröffnung der Musterfutterstelle des LBV. Nach der Eröffnung durch den Leiter des AK Goldachpark, Wolfgang Reiland, Bürgermeister Harald Reents und der LBV-Kreisgruppe, wird die Futterstelle den Winter über vom AK Goldachpark betreut.

Übrigens bleiben beide Musterfutterstellen den Winter über bestehen und dienen zur Stunde der Wintervögel auch als geeigneter Beobachtungspunkt.

Ein herzliches Dankeschön an die Stadt Freising und die Gemeinde Hallbergmoos für die Möglichkeit der Einrichtung der Futterstellen und an Alfons Aigner, Martina Meidinger und den AK Goldachpark für die Organisation und die Betreuung der Futterhäuschen! (Maike Wanders)

Eröffnung der Musterfutterstelle in Hallbergmoos (Foto: M. Meidinger)
Eröffnung der Musterfutterstelle in Hallbergmoos (Foto: M. Meidinger)
Von links: Wolfgang Reiland (AK Goldachpark), Maike Wanders (LBV), Bürgermeister Harald Reents (Foto: M. Meidinger)
Von links: Wolfgang Reiland (AK Goldachpark), Maike Wanders (LBV), Bürgermeister Harald Reents (Foto: M. Meidinger)
Infomaterialien zur optimalen Winterfütterung (Foto: M. Meidinger)
Infomaterialien zur optimalen Winterfütterung (Foto: M. Meidinger)
Ein häufiger Gast am Futterhaus: Der Buntspecht (Foto: F. Derer/NABU)
Ein häufiger Gast am Futterhaus: Der Buntspecht (Foto: F. Derer/NABU)
Neben der Haubenmeise können oft auch noch weitere Meisenarten an den Futterstellen beobachtet werden (Foto: F. Derer/NABU)
Neben der Haubenmeise können oft auch noch weitere Meisenarten an den Futterstellen beobachtet werden (Foto: F. Derer/NABU)
Auch der Kleiber besucht gerne Futtersäulen wie diese (Foto: K. Scholz)
Auch der Kleiber besucht gerne Futtersäulen wie diese (Foto: K. Scholz)

Besinnlicher Jahresrückblick

Im Dezember wird es nicht nur langsam weihnachtlich, sondern traditionell häufen sich auch die Jahresrückblicke. Da macht die Kreisgruppe Freising doch gleich mit. Bei der Jahresabschlussfeier am 03.12. gab es neben Plätzchen daher auch einen Rückblick in Bildern. So haben wir nochmals unsere Exkursionen, Ausstellungen, Infostände, Aktionen, Projekte, Unternehmungen der Kindergruppen und sonstige Tätigkeiten Revue passieren lassen. Außerdem haben wir einen Blick in die Zukunft gewagt: Im nächsten Jahr möchten wir unsere Ausstellung weiter im Landkreis präsentieren und vor allem die Projekte „Gebäudebrüter“ und „Störche im Ampertal“ weiter ausbauen. Außerdem gibt es natürlich wieder ein ausgewogenes und interessantes Veranstaltungsprogramm.

Bei unserer Jahresabschlussfeier konnten wir auch die Gelegenheit nutzen, unseren Unterstützern zu danken und langjährige Mitglieder zu ehren. Dabei wurden Urkunden, Anstecknadeln, Kokosnusshalbschalen und wunderschöne Ampertalkalender verschenkt. (Maike Wanders)

Familie Abel und Frau Schairer unterstützen die Kreisgruppe bereits seit 10 Jahren (Foto: Kurt Scholz).
Familie Abel und Frau Schairer unterstützen die Kreisgruppe bereits seit 10 Jahren (Foto: Kurt Scholz).
Herr Arnold und Herr Knoll sind schon seit 20 Jahren mit der Kreisgruppe verbunden (Foto: Kurt Scholz).
Herr Arnold und Herr Knoll sind schon seit 20 Jahren mit der Kreisgruppe verbunden (Foto: Kurt Scholz).
Familie Berger hat der Kreisgruppe ein wunderbares Sommerfest in der Kleingartenanlage in Neufahrn ermöglicht (Foto: Kurt Scholz).
Familie Berger hat der Kreisgruppe ein wunderbares Sommerfest in der Kleingartenanlage in Neufahrn ermöglicht (Foto: Kurt Scholz).

LBV engagiert sich im Freisinger Bündnis gegen TTIP und CETA

(stop-ttip.org)
(stop-ttip.org)

Die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA beschäftigen die LBV-Kreisgruppe schon seit einigen Monaten. Wir wollen die geheimen Verhandlungen, die sowohl Umwelt- als auch Sozialstandards herabsetzen wollen und die Klimapolitik und viele weitere Themengebiete betreffen, nicht akzeptieren. Daher wird es Zeit auch in Freising ein klares Zeichen zu setzen und aktiv zu werden! Gemeinsam mit weiteren Verbänden, Parteien und engagierten Bürgern setzt sich die LBV-Kreisgruppe Freising nun aktiv gegen TTIP und CETA ein. Wir möchten die Bevölkerung informieren und so viele Unterschriften wie möglich sammeln, um uns Gehör zu verschaffen. Seit dem 15.11. organisiert das Freisinger Bündnis daher Infostände. Immer samstags von 9-13 Uhr sammeln Bündnispartner und engagierte Bürger auf dem Freisinger Marienplatz Unterschriften. Alle Bürger und Bürgerinnen, sind herzlich eingeladen sich an den Infoständen zu beteiligen. Weitere Informationen dazu gibt es u.a. bei Maike Wanders.

Wer jetzt schon unterschreiben möchte, kann dies gerne hier tun.

Die LBV-Kreisgruppe und das Freisinger Bündnis freuen sich über Unterstützung. Gemeinsam können wir TTIP stoppen!

(Maike Wanders)

Einige der ehrenamtlichen Helfer des LBV am Infostand gegen TTIP
Einige der ehrenamtlichen Helfer des LBV am Infostand gegen TTIP

Ausstellung im Rathaus Zolling

(Fotos: Kurt Scholz)
(Fotos: Kurt Scholz)

Mit Zolling hat die Ausstellung "Leben braucht Vielfalt - Projekte der LBV-Kreisgruppe Freising" ihre erste Station im nördlichen Teil des Landkreises erreicht. Am 04.11. wurde sie offiziell von Herrn Bürgermeister Riegler und Mitgliedern der LBV-Kreisgruppe eröffnet. Neben der Ausstellung, die über aktuelle und zukünftige Projekte der Kreisgruppe berichtet, liegen Informationsmaterialien für die Besucher bereit. Bereits bei der Eröffnung konnten die Gäste feststellen, dass der Landesbund für Vogelschutz weit mehr als ein Vogelschutzbund ist. Als Arten- und Biotopschutzverband kümmern wir uns um alle einheimischen Arten, u.a. durch den Schutz verschiedener Biotope. Die Vielfalt unserer ehrenamtlichen Tätigkeiten zeigt sich in unserer Ausstellung. (Maike Wanders)


Habicht ist Vogel des Jahres 2015

Bereits seit 1971 küren LBV und NABU den "Vogel des Jahres". Mit dem Habicht wurde für 2015 wieder eine gefährdete Vogelart ausgewählt. Der seltene und versteckt lebende Greifvogel ist eigentlich im Wald heimisch, wandert aufgrund der starken Verfolgung jedoch vermehrt in die Städte ab. Die Nachstellungen, die der Habicht über sich ergehen lassen muss, sind illegal. Ein Thema, über das auch in der Kreisgruppe Freising bereits berichtet wurde. Mit der Wahl des Habichts als Jahresvogel, wollen LBV und NABU das Thema der illegalen Greifvogelverfolgung öffentlich machen. Fangkörbe, Fangvolieren und Giftköder sollen den Bestand von Habicht & Co dezimieren - Vogelmord, der direkt vor unserer Haustüre geschieht. Dabei gibt es in Bayern nur etwa 2500 Brutpaare des Habichts.

Haben Sie beim Spaziergang merkwürdige Volieren oder Fallen im Wald entdeckt? Oder haben Sie einen toten Greifvogel gefunden? Dann melden Sie sich hier. LBV und NABU haben, zusammen mit dem Komitee gegen den Vogelmord, eine Koordinationsstelle zur Bearbeitung der Verdachtsfälle eingerichtet.

Der Habicht braucht unsere Unterstützung. Daher wird die Kreisgruppe Freising den Jahresvogel immer wieder thematisieren.

Weitere Informationen zum Habicht und zur illegalen Greifvogelverfolgung finden Sie hier. (Maike Wanders)

Der Habicht - Vogel des Jahres 2015 (Foto: R. Rössner)
Der Habicht - Vogel des Jahres 2015 (Foto: R. Rössner)
Habicht (Foto: M. Varesvuo)
Habicht (Foto: M. Varesvuo)
Habichtfangkorb mit lebender Ködertaube (Foto: Komitee gegen den Vogelmord)
Habichtfangkorb mit lebender Ködertaube (Foto: Komitee gegen den Vogelmord)

Herbstmahd

Tatkräftige Unterstützung durch Mitglieder und Freunde der Erdinger und Freisinger Kreisgruppen (Foto: Maike Wanders)
Tatkräftige Unterstützung durch Mitglieder und Freunde der Erdinger und Freisinger Kreisgruppen (Foto: Maike Wanders)

Um die Besonderheiten der Palzinger Wiesen, des Freisinger Buckls und der Burger Wiese im Viehlaßmoos zu erhalten, bedarf es einer besonderen Pflege. Die empfindlichen Standorte verlangen eine jährliche Mahd mit leichtem Gerät und die händische Entfernung des Mahdgutes.

Nur durch die tatkräftige Unterstützung vieler Helfer kann die Kreisgruppe die Flächen pflegen. In diesem Jahr konnten wir die Pflege, mit dem Einsatz auf der Burger Wiese am 11.10., bereits Mitte Oktober abschließen.Das Besondere an diesem Pflegeeinsatz ist die Zusammenarbeit der LBV-Kreisgruppen Erding und Freising.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Helfern, die unsere Biotoppflege unterstützt haben, ganz herzlichen bedanken! Ein besonderes Dankeschön geht außerdem an Martha Abel, die unsere Biotoppflege koordiniert und für eine besonders schmackhafte Stärkung unserer Helfer sorgt.

(Maike Wanders)

Zusammenrechen des Mahdgutes
Zusammenrechen des Mahdgutes
Mit Planen wird das Mahdgut von der Fläche entfernt und zum Abtransport aufgehäuft
Mit Planen wird das Mahdgut von der Fläche entfernt und zum Abtransport aufgehäuft
Gesammeltes Mahdgut
Gesammeltes Mahdgut
Bereits "gesäuberte" Fläche
Bereits "gesäuberte" Fläche

BirdWatch im Freisinger Moos

Am 04. + 05.10. rief das Netzwerk BirdLife International zum 21. Mal europaweit zur Zugvogelbeobachtung auf. Die Kreisgruppe beteiligte sich gleich an beiden Tagen, mit jeweils einer Veranstaltung, an diesem internationalen Programm. Kurt Scholz lud zahlreiche Besucher auf den LBV-Beobachtungsturm im Freisinger Moos ein, um ihnen Wissenswertes über den Vogelzug zu berichten. Warum fliegen Vögel so weite Strecken? Wie ernähren sie sich während des Zuges? Wer fliegt wohin? Wann kommen die Vögel wieder zurück zu uns? Auf alle Fragen hatte der Vogelexperte eine Antwort.

Zwar war das Zuggeschehen im Freisinger Moos nicht in vollem Gange, schöne Beobachtungen gab es dennoch. Am Samstag begleitete ein Braunkehlchen in den Weiden unterhalb des Turms die BirdWatch-Veranstaltung. Am Sonntag ließ sich ein Raubwürger lange beobachten. Zusammen mit Turmfalken, Mäusebussarden, Graureihern, Bachstelzen und vielen anderen Vögeln, sowie vielen netten Besuchern, war das BirdWatch-Wochenende ein voller Erfolg. Ein herzliches Dankeschön an unseren Vogelexperten und "Turmwächter", Kurt Scholz, für die gelungenen Veranstaltungen!

(Maike Wanders)


Deutsche Jugenddelegation für Biologische Vielfalt in Korea

Die Jugenddelegation 2014 (Foto: Saskia Kempf)
Die Jugenddelegation 2014 (Foto: Saskia Kempf)

Bereits seit mehreren Monaten bereiten sich 6 junge Menschen aus ganz Deutschland auf die 12. UN-Konferenz zum Schutz der Biologischen Vielfalt in Korea vor. Mit dabei ist auch ein LBV-Mitglied aus Freising, das sich u.a. tatkräftig in der Hochschulgruppe engagiert, sowie eine Freisinger Studentin. Mit viel Hintergrundwissen machen sich die Jugenddelegierten am 01.10. auf den Weg um sich für den Schutz der Biologischen Vielfalt einzusetzen. Was sie während der Konferenz erleben und wie sie sich bisher vorbereitet haben, ist in ihrem Blog nachzulesen.

Die Kreisgruppe Freising wünscht viel Erfolg!!!

(Maike Wanders)


Vogelzug am Echinger Stausee

Gespanntes Beobachten der Flussseeschwalben (Foto: Maike Wanders)
Gespanntes Beobachten der Flussseeschwalben (Foto: Maike Wanders)
Flussseeschwalbenfloß (Foto: Maike Wanders)
Flussseeschwalbenfloß (Foto: Maike Wanders)

Trotz des bedeckten Himmels, trafen sich am Morgen des 13.09. vogelkundlich interessierte LBV-Freunde, um zusammen mit Günther Knoll die Vogelwelt am Echinger Stausee zu beobachten. Ein besonderes Augenmerk dieser Exkursion lag auf dem Vogelzug. Passend dazu wurden die Exkursionsteilnehmer zu Beginn von mehreren hundert Mehl- und Rauchschwalben begrüßt, die über dem See nach Nahrung suchten. Das Schwarmverhalten war ein beeindruckendes Naturschauspiel, welches sich besonders gut beobachten ließ wenn Fressfeinde der Schwalben (z.B. Baumfalke und Sperber) auftauchten. Des Weiteren konnte eine durchziehende Rohrweihe beobachtet werden. Es zeigte sich aber auch, dass der Vogelzug noch nicht in vollem Gange ist. So ließen sich beispielsweise noch drei Flussseeschwalben blicken, die jedoch demnächst ebenfalls in ihr Winterquartier aufbrechen werden. Dank des Artenschutzprojektes der LBV-Kreisgruppe Landshut, bei dem u.a. Brutflöße für die Flussseeschwalbe eingerichtet wurden, gibt es am Echinger Stausee eine der größten Kolonien Bayerns.

Der Vogelzug ist ein Naturschauspiel, welches sich über mehrere Monate hinzieht. Manche Arten ziehen besonders früh fort, andere bleiben noch bis in den Oktober bei uns. Wie sich die Vögel auf ihre weite Reise vorbereiten, wer der derzeitige Rekordhalter im Langenstreckenflug ist und welche Strapazen die Vögel auf der langen Reise auf sich nehmen, erklärte uns Günther Knoll sehr ausführlich. Für die vielen Informationen und die gelungene Exkursion, die wir mit leckerem Kuchen ausklingen ließen, geht ein herzliches Dankeschön an Günther Knoll!

Wer die Exkursion zum Vogelzug verpasst hat aber dennoch Wissenswertes zu dem Thema erfahren möchte, ist herzlichen zum BirdWatch am ersten Oktoberwochenende am LBV-Turm im Freisinger Moos eingeladen. (Maike Wanders)

Naturnah angelegte Inseln im Echinger Stausee (Foto: Maike Wanders)
Naturnah angelegte Inseln im Echinger Stausee (Foto: Maike Wanders)
Exkursionsteilnehmer auf dem Beobachtungsturm am Stausee (Foto: Steven Wroblewski)
Exkursionsteilnehmer auf dem Beobachtungsturm am Stausee (Foto: Steven Wroblewski)
Vom Beobachtungsturm aus hat man einen sehr guten Überblick über den Stausee (Foto: Steven Wroblewski)
Vom Beobachtungsturm aus hat man einen sehr guten Überblick über den Stausee (Foto: Steven Wroblewski)

Freisinger Batnight

Alfons Aigner mit seinem Schützling
Alfons Aigner mit seinem Schützling
"Eine Fledermaus fliegt mit ihren Händen"
"Eine Fledermaus fliegt mit ihren Händen"
"So klein sind manche Fledermausarten"
"So klein sind manche Fledermausarten"

Alljährlich findet am letzten Augustwochenende europaweit die Fledermausnacht, die so genannte Batnight, statt. Natürlich beteiligte sich die Kreisgruppe Freising auch heuer wieder an dieser Veranstaltung. So gab es am 30.08. zunächst einen Infostand an der Plantage, an dem sich die interessierten Besucher über Batmans kleine Freunde informieren konnten. Später ging es dann mit über 40 interessierten Exkursionsteilnehmern und einem hochmotivierten Exkursionsleiter auf „Fledermausjagd“.

Bei dem Rundgang auf dem Walderlebnispfad Freising veranschaulichte uns Alfons Aigner den Körperbau und die Lebensweise der Fledermaus. Außerdem stellte er unsere heimischen Fledermausarten vor. Die größte Art ist der Große Abendsegler. Von diesem hatte der Fledermausexperte der Kreisgruppe ein Exemplar dabei. Die Fledermaus wurde einige Tage vorher halbverhungert in einem Büro gefunden und von Alfons Aigner erfolgreich aufgepäppelt. Während der Batnight wurde sie dann wieder in die Freiheit entlassen. Neben Wissenswertem über das Leben der nachtaktiven Jäger, gab es auch Informationen zu den Schutzmöglichkeiten. Wie sieht ein fledermausfreundliches Haus aus und warum sollte man Bäume mit Blitzrinnen und Faulstellen im Garten stehen lassen? Diese und weitere Fragen wurden bei der Batnight für alle begreiflich gemacht. Am Weiher der Lehrpfades konnten zum Ende der Exkursion noch jagende Zwerg- und Bartfledermäuse im Taschenlampenlicht entdeckt werden. Ein Erlebnis für Groß und Klein!

Dank der sehr interessanten Führung haben die Fledermäuse in den Exkursionsteilnehmern neue Freunde gefunden, die sich hoffentlich für den Schutz dieser faszinierenden Tiere einsetzen werden. Ein herzliches Dankeschön für die tolle Exkursion geht an Alfons Aigner!

(Maike Wanders)

Erste Gäste am Infostand an der Plantage
Erste Gäste am Infostand an der Plantage
Über 40 Exkursionsteilnehmer ließen sich von Alfons Aigner ins Reich der Fledermäuse entführen
Über 40 Exkursionsteilnehmer ließen sich von Alfons Aigner ins Reich der Fledermäuse entführen
"Wie viele Ohren hat eine Fledermaus?" - Bei näherer Betrachtung eines Fledermausohrs gar nicht so einfach zu beantworten
"Wie viele Ohren hat eine Fledermaus?" - Bei näherer Betrachtung eines Fledermausohrs gar nicht so einfach zu beantworten

Kreuzenzian und Co

Kreuzenzian (Maike Wanders)
Kreuzenzian (Maike Wanders)

Besonders viel Glück mit dem Wetter hatten die Exkursionsteilnehmer, die von Hans-Jürgen Unger am 27.07. ins Donaumoos geführt wurden. Trotz angekündigtem bedecktem und regnerischem Wetter, wartete am ersten Exkursionspunkt strahlender Sonnenschein auf die Naturinteressierten. Zu Beginn der Exkursion wurde eine artenreiche Trockenwiese besucht, die vor fast 30 Jahren angelegt wurde und heute ein geschützter Landschaftsbestandteil ist. Neben Disteln und Kartäusernelken ließ sich auch der Kreuzenzian betrachten. Des Weiteren konnten etliche Schmetterlinge, wie z.B. Bläulinge und Dickkopffalter, und unzählige Heuschreckenarten, darunter auch die Feldgrille, beobachtete werden. Entdeckungen wie z.B. eine Wespenspinne mit frischer Beute (Grashüpfer), die besagten unzähligen Heuschrecken, Mäusebussard und Neuntöter führten zu einem langen und interessanten Aufenthalt auf der Fläche. Der nächste Exkursionspunkt bot einen sehr schönen Blick über das Donaumoos. Bei sich ankündigendem Gewitter und einigen wenigen Regentropfen überriss Hans-Jürgen Unger die historische Entwicklung der landwirtschaftlichen Nutzung im Donaumoos und klärte über aktuelle Probleme auf. Dabei lag das Hauptaugenmerk auf der stetigen Moorsackung, die eindrucksvoll am nächsten Exkursionspunkt veranschaulicht werden konnte. Der Moorpegel in Ludwigsmoos zeigt den Moorschwund seit 1836, 40 Jahre nach der systematischen Entwässerung des Moores. Der Moorpegel reicht hier derzeit ca. 2,30 m über den Boden hinaus. Im Mittel sackt das Moor jährlich um 1-1,5 cm ab, das entspricht etwa 3 m seit Beginn der Entwässerung. Wie die Bevölkerung im Donaumoos seit Jahrhunderten mit den einzigartigen Bedingungen im Donaumoos umgeht, zeigte der letzte Exkursionspunkt. Im „Haus im Moos“ widmet sich eine eigene Ausstellung („Menschen im Moos“) den Bewohnern des größten Niedermoorkomplexes in Süddeutschland. Torfstechen und Korbflechten waren die Haupteinnahmequellen in den früheren Zeiten.

Aufgrund des langen Aufenthaltes auf der Trockenwiese blieb am Ende keine Zeit mehr für einen Besuch bei den  Wisenten. Außerdem hatte sich das Gewitter schon längst über dem Donaumoos breit gemacht, sodass alle Teilnehmer der Heimfahrt positiv gegenüberstanden.

Ein ganz herzliches Dankeschön für die interessante und lehrreiche Exkursion geht an Hans-Jürgen Unger! (Maike Wanders)

Artenreiche Trockenwiese
Artenreiche Trockenwiese
Kleiner Fuchs
Kleiner Fuchs
Exkursionsteilnehmer
Exkursionsteilnehmer
Wespenspinne (Kurt Scholz)
Wespenspinne (Kurt Scholz)
Heuschrecke (Kurt Scholz)
Heuschrecke (Kurt Scholz)
Neuntöter (Kurt Scholz)
Neuntöter (Kurt Scholz)
Blick über das Donaumoos bei Berg im Gau
Blick über das Donaumoos bei Berg im Gau
Am Moorpegel (Kurt Scholz)
Am Moorpegel (Kurt Scholz)

Kreisgruppe zeichnet Schwalbenfreunde aus

Plakette für die Schwalbenfreunde im Landkreis
Plakette für die Schwalbenfreunde im Landkreis

Unsere heimischen, gebäudebewohnenden Schwalbenarten haben es nicht leicht. Aufgeräumte Agrarlandschaft, die Aufgabe von landwirtschaftlichen Betrieben, die Versiegelung unserer Flächen, all dies macht den Schwalben das Leben schwer. Umso wichtiger ist es, dass sie von Schwalbenfreunden unterstützt werden. Als kleine Anerkennung hat die Kreisgruppe Freising damit begonnen Menschen aus dem Landkreis Freising, die sich besonders für den Schutz von Rauch- oder Mehlschwalbe einsetzen, auszuzeichnen. Sie erhalten die Plakette "Lebensraum für Schwalben", die sie an ihren Häusern anbringen können. Wen die Kreisgruppe bisher schon ausgezeichnet hat, erfahren Sie hier. (Maike Wanders)


Schmetterlinge auf dem Freisinger Buckl

Exkursionsteilnehmer (Maike Wanders)
Exkursionsteilnehmer (Maike Wanders)
Zünsler (Björn Reese)
Zünsler (Björn Reese)
Neuntöter (Maike Wanders)
Neuntöter (Maike Wanders)
Raupe des Taubenschwänzchens (Björn Reese)
Raupe des Taubenschwänzchens (Björn Reese)

Bei schönstem Sonnenschein trafen sich am Nachmittag des 15.07. fast 20 interessierte Schmetterlingsfreunde, um sich mit der Artenvielfalt auf dem Freisinger Buckl auseinanderzusetzen. Unter fachkundiger Anleitung von Prof. Dr. Back konnten Blutströpfchen, Wiesenvögelchen, Zitronenfalter, Schachbrettfalter, Perlmutterfalter, Heufalter und viele weitere Arten entdeckt werden. Auch auf die besondere Vegetation des Freisinger Buckl, den die Kreisgruppe Jahr für Jahr fleißig pflegt, wurde eingegangen. So konnten wir Regensburger Ginster, Flockenblumen, Glockenblumen, Gekielten Lauch und weitere besondere Pflanzen betrachten. Als kleines ornithologische Highlight zeigte sich ein Neuntöter.

Ein großes Dankeschön an Prof. Dr. Back für diese interessante Führung! (Maike Wanders)


"Leben braucht Vielfalt" im Neufahrner Rathaus

Bürgermeister Heilmeier und Maike Wanders bei der Ausstellungseröffnung (Kurt Scholz)
Bürgermeister Heilmeier und Maike Wanders bei der Ausstellungseröffnung (Kurt Scholz)

Die Ausstellung "Leben braucht Vielfalt - Projekte der LBV-Kreisgruppe Freising" hat die nächste Station ihrer Rundreise erreicht. Am 14.07. wurde die Ausstellung von Herrn Bürgermeister Heilmeier und Vertretern der Kreisgruppe Freising im Foyer des Rathauses eröffnet. Zeitgleich wurde auch eine Ausstellung der Neufahrner Kirchengemeinden eröffnet, die sich mit dem Ersten und Zweiten Weltkrieg befasst. Bürgermeister Heilmeier schlug mit dem Thema "Verantwortung für seine Mitgeschöpfe" eine Klammer um die beiden Ausstellungen, die auf den ersten Blick nicht so viel gemeinsam haben. Bis zum 23.07. können beide Ausstellungen im Foyer des Rathauses (erster Stock), zu den normalen Öffnungszeiten, besucht werden. (Maike Wanders)

Ausstellungseröffnung in Neufahrn (Kurt Scholz)
Ausstellungseröffnung in Neufahrn (Kurt Scholz)
Ausstellung im Rathaus Neufahrn (Maike Wanders)
Ausstellung im Rathaus Neufahrn (Maike Wanders)
Ausstellung im Rathaus Neufahrn (Maike Wanders)
Ausstellung im Rathaus Neufahrn (Maike Wanders)

Besuch beim LBV-Maskottchen

Der Star der Exkursion (Kurt Scholz)
Der Star der Exkursion (Kurt Scholz)
Auf der Suche nach dem Eisvogel (Maike Wanders)
Auf der Suche nach dem Eisvogel (Maike Wanders)

Dass Eisvögel zu den farbenprächtigsten und besonderen Vogelarten unserer heimischen Vogelwelt gehören, ist bekannt. Wie besonders eine Begegnung mit einem Eisvogel ist, wissen jedoch nur wenige. Die scheuen Tiere sind trotz ihrer Farbenpracht nur selten in der dichten Ufervegetation unserer Altwässer auszumachen. Für die Eisvogelexkursion der Kreisgruppe fasste sich das seltene Tier jedoch ein Herz und ließ sich von 21 begeisterten Exkursionsteilnehmern in aller Ruhe genau beobachten. Auf der 3-stündigen Exkursion ließen sich zwei Tiere im Flug beobachten, ein Exemplar setzte sich in Fernglasweite dekorativ ins Gebüsch und blieb dort für sicherlich 15 Minuten sitzen. Kurt Scholz, Exkursionsführer und Eisvogelexperte, achtete stets darauf, dass die begeisterten Vogelfreunde dem „fliegenden Edelstein“ nicht zu nahe kamen und ihm bald wieder seine Ruhe ließen. Während der Exkursion gab es viele Informationen zur Lebensweise des Eisvogels, zu seinen Lebensraumansprüchen, sowie zu den Schutzmaßnahmen, die der LBV-Freising, insbesondere Kurt Scholz, seit Jahren durchführt. Die Informationen konnte der Hobbyfotograf mit beeindruckenden Bildern untermalen. Des Weiteren gab es noch Wissenswertes zum Ampertal, zu seiner Entstehung und Nutzung. Zum Ende der Exkursion konnte dann noch ein Eisvogelpräparat genauer betrachtet werden - sehr informativ aber kein Vergleich zu einem lebendigen, schillernden, fliegenden Eisvogel.

Ein ganz herzliches Dankeschön an Kurt Scholz für die tolle Führung! (Maike Wanders)

Eisvogelexkursion (Maike Wanders)
Eisvogelexkursion (Maike Wanders)
Eisvogelexkursion (Maike Wanders)
Eisvogelexkursion (Maike Wanders)
Eisvogelexkursion (Maike Wanders)
Eisvogelexkursion (Maike Wanders)

Von Bären und Eulen, Schwärmern und Spannern

Nachdem uns Heinz Kotzlowski mit seinem Vortrag am 02.07. mit vielen Fotos in die Welt der Nachtfalter entführte, hatten wir einige Tage später Gelegenheit die Artenvielfalt der Nachtschmetterlinge live zu erleben. Am 05.07. gab es eine gemeinsame Nachtfalterexkursion der LBV-Kreisgruppe Freising und der BN-Ortsgruppe Moosburg. Dabei lockten Leuchtzelte und Duftköder unzählige der nächtlichen Insekten an. Angefangen bei winzigen Miniermotten, über Federgeistchen, Zünsler, farbenprächtige Bärenspinner und wunderschöne Eulen bis hin zu dem Kiefernschwärmer mit bis zu 9 cm Flügelspannweite, war die ganze Bandbreite unserer heimischen Nachtfalterfamilien vertreten. Es schien so, als wollten die Nachtfalter ihre Artenvielfalt unter Beweis stellen. Denn mit ca. 3.000 heimischen Arten sind sie sehr viel stärker vertreten als unsere Tagfalter (ca. 180 Arten). Dabei konnten die Exkursionsteilnehmer feststellen, dass sie in Farben- und Formvielfalt den Tagfaltern jedoch in nichts nachstehen. Dies beweisen zum Beispiel das Taubenschwänzchen, die Gammaeule, der Birkenspanner, der Ligusterschwärmer, der Braune Bär und noch viele andere wirklich schöne Nachtfalter.

Ein herzliches Dankeschön an die Exkursionsleiter, die uns die Faszination für die nachtaktiven Falter näher gebracht haben. (Maike Wanders)


Ausstellungseröffnung im Landratsamt Freising

Landrat Josef Hauner und Maike Wanders eröffnen die Ausstellung der Kreisgruppe im Landratsamt. (Kurt Scholz)
Landrat Josef Hauner und Maike Wanders eröffnen die Ausstellung der Kreisgruppe im Landratsamt. (Kurt Scholz)

Am 23.06. eröffnete die Kreisgruppe ihre Ausstellung im Kreuzgang des Landratsamtes. In dieser Ausstellung wird eine Auswahl verschiedener Projekte der letzten Jahre gezeigt, die durch ehrenamtliche Kraft gestemmt wurden. Aber auch zukünftige Projekte, die die Kreisgruppe derzeit in Angriff nimmt, werden vorgestellt. Bei der Eröffnungsfeier war auch Herr Landrat Josef Hauner anwesend und stellte in seinem Grußwort heraus, wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit in unserer Gesellschaft ist. Er bezeichnete sie als unsichtbaren Klammern unserer Gesellschaft. Der Hausherr stellte die Arbeit der Kreisgruppe hervor und ging auf verschiedene Punkte der Ausstellung ein. Im Anschluss an die Eröffnungsfeier begutachteten die Anwesenden, zusammen mit Herrn Landrat Hauner, die Mauerseglernistkästen am Landratsamt. Vorbildlich hat das Landratsamt hier Quartiere, die aufgrund von Sanierungsarbeiten für die Vögel nicht mehr zugänglich waren, fast zentimetergenau durch Nistkästen ersetzt.

Die Ausstellung der Kreisgruppe kann nun bis zum 07.07. zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes im Kreuzgang besucht werden. (Maike Wanders)

Ausstellungseröffnung (Kurt Scholz)
Ausstellungseröffnung (Kurt Scholz)
Ausstellungseröffnung (Kurt Scholz)
Ausstellungseröffnung (Kurt Scholz)
Ausstellungseröffnung (Kurt Scholz)
Ausstellungseröffnung (Kurt Scholz)

Exkursion "Reptilienschutz im FFH-Gebiet Donauleiten"

Wanderung durch die Donauleiten. (Hans-Jürgen Unger)
Wanderung durch die Donauleiten. (Hans-Jürgen Unger)

Am Sonntag, den 22.Juni, machte sich eine stattliche Gruppe LBV-ler mit dem Zug auf den Weg nach Passau, wo wir von Frau Dentler, der sehr engagierten Vorsitzenden der LBV-Kreisgruppe Passau in Empfang genommen wurden. Bei Bilderbuchwetter ging es per Schiff weiter nach Jochenstein, unserem eigentlichen Ziel. Auf der entspannten Fahrt dorthin wurden wir von Frau Dentler fachkundig über die Schönheiten, aber auch Probleme der Donau und ihrer angrenzenden Leiten informiert.
Vor Ort zeigte sie uns auf einer Rundwanderung die vielfältigen Lebensräume: vom Strom über die Aue zu den unterschiedlichsten Waldgesellschaften. Highlights waren waren dabei Äskulapnatter, Feuersalamanderlarven und Hirschkäferbiotope sowie Pimpernuss und Flatterulme. (Die Smaragdeidechsen hielten sich leider versteckt.)
Nach einem schweißtreibenden Aufstieg und einem erholsamen Abstieg entließ uns Frau Dentler, die vielen Lust aufs Wiederkommen machte, zur verdienten Pause in den Biergarten „Im Haus am Strom“. Gegen 20.30 Uhr traf die Gruppe müde, aber reich an vielen neuen Eindrücken wieder in Freising ein. (Hans-Jürgen Unger)

Exkursionsgruppe an der Grenze zu Österreich (Hans- Jürgen Unger)
Exkursionsgruppe an der Grenze zu Österreich (Hans- Jürgen Unger)
Äskulapnatter (Reiner Endriss)
Äskulapnatter (Reiner Endriss)
Äskulapnatter (Reiner Endriss)
Äskulapnatter (Reiner Endriss)

Haus- und Straßensammlung: Die fleißigsten Sammler im Landkreis dürfen einen Freibadbesuch genießen

An der diesjährigen Haus- und Straßensammlung beteiligten sich über 300 Schüler aus 6 verschiedenen Schulen im Landkreis. Allen Schülern, beteiligten Lehrern und den netten Spendern möchten wir ganz herzlich für das Engagement für den Naturschutz danken!

Ein besonderer Dank geht jedoch an die fleißigsten Sammler im Landkreis. Das höchste durchschnittliche Sammelergebnis erzielte die Klasse 5f der Karl-Meichelbeck-Realschule in Freising. Die engagierten Sammler hatten im Durchschnitt fast 55 € in ihren Dosen. Dies war der Kreisgruppe ein besonderes Dankeschön wert. Neben den üblichen Preisen für die teilgenommenen Sammler (Fernrohr oder Fahrradlampe) gab es für die Sammler der 5f einen freien Eintritt ins Freisinger Freibad. Und um das Gruppengefühl der Klasse zu stärken wurden auch noch alle anderen Schüler der Klasse ins Freibad eingeladen. (Maike Wanders)

Einige der engagierten Sammler der Karl-Meichelbeck Realschule in Freising. Darunter auch Schüler/innen der fleißigstens Sammelklasse 5f.
Einige der engagierten Sammler der Karl-Meichelbeck Realschule in Freising. Darunter auch Schüler/innen der fleißigstens Sammelklasse 5f.

Endergebnis der Stunde der Gartenvögel PLUS 2014: Gärten werden für Vögel immer wichtiger

Immer häufigere Gartenbewohner: Feldsperling (M. Bosch) ...
Immer häufigere Gartenbewohner: Feldsperling (M. Bosch) ...
... und Grünspecht (B. Raeymaekers)
... und Grünspecht (B. Raeymaekers)

Die bekannte Gartenvogel-Zählaktion von LBV und NABU fand in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal statt. Durch die Mithilfe vieler Vogelfreunde können somit neben den kurzfristigen mittlerweile auch langfristige Veränderungen unserer heimischen Vogelwelt aufgedeckt werden. Durch die jahrelangen Ergebnisse zeigt sich, dass es immer mehr Vogelarten aus der freien Landschaft in die Stadt zieht. Der Feldsperling weist dabei bayernweit die stärkste Zunahme im Siedlungsraum seit zehn Jahren auf. Sein Gesamtbestand nimmt allerdings nicht zu, es ist lediglich eine Verschiebung von der Feldflur in Siedlungsbereiche zu erkennen. Im Landkreis Freising belegt der Feldsperling, wie im Vorjahr, Platz 4. Der Vogel des Jahres 2014 ist ebenfalls ein Gewinner im Siedlungsraum. Der Bestand der Grünspechte wächst erfreulicherweise seit einigen Jahren. Daher konnte er in der bayernweiten Gartenvogelplatzierung nach oben klettern.

Wie in den vergangenen Jahren sind Haussperling und Amsel immer noch die häufigsten Gartenvögel Bayerns. Im Landkreis Freising hat sich auf dem "Treppchen" im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls nichts verändert: Spatz, Amsel und Kohlmeise sind nach wie vor die häufigsten Gartenvögel im Landkreis. Abgenommen hat dagegen der Grünfink. War er im letzten Jahr mit 205 gesichteten Tieren im Landkreis noch auf Platz 5, ist er in diesem Jahr auf Platz 7 (141 Tiere) zurückgefallen - eine Auswirkung des Grünfinksterbens 2013.

Besonders dramatisch ist in diesem Jahr der Rückgang von Schwalben und Mauerseglern. 2013 lagen Mehlschwalbe und Mauersegler im Landkreis Freising mit 115 und 102 Tieren noch in den Top10. In diesem Jahr sind sie weit abgeschlagen. Der Mauersegler schaffte es mit 39 Tieren nur auf Platz 18, die Mehlschwalbe sogar nur auf Platz 27 (18 Tiere). Dem nass-kalten Frühjahr 2013 sind viele Tiere zum Opfer gefallen, zusätzlich setzt der Vogelmord in den Mittelmeerländern den Tieren hart zu. Aber auch bei uns haben es Schwalben und Mauersegler nicht leicht: Durch Abriss oder Sanierung von alten Gebäuden fallen beispielsweise viele Brutquartiere weg. Bei der diesjährigen Stunde der Gartenvögel PLUS wurden neben den Vögeln auch besetzte Schwalbennester aufgenommen. Das Ergebnis: Im Landkreis Freising wurden nur 2 Häuser mit Schwalbennestern gemeldet. Wir müssen uns vermehrt für den Schutz unserer Schwalben und Mauersegler einsetzen! Mit dem neugegründeten Gebäudebrüter-Arbeitskreis wollen wir das Problem "Wohnraum für tierische Untermieter" in Angriff nehmen. Unterstützung ist dabei immer willkommen!
Die ausführlichen Ergebnisse für Bayern und die verschiedenen Landkreise können Sie hier einsehen. (Maike Wanders)

Mehlschwalben (A. Hatlapa) ...
Mehlschwalben (A. Hatlapa) ...
... und Mauersegler brauchen unsere Hilfe (Z. Tunka)
... und Mauersegler brauchen unsere Hilfe (Z. Tunka)

Neue Mitmachaktion des LBV: Erfassen Sie die Vögel vor Ihrer Haustüre auch außerhalb der bekannten Zählwochenenden

Die Stunde der Gartenvögel und die Stunde der Wintervögel sind bekannte Mitmachaktionen von LBV und NABU. Sie liefern interessante Daten zu unseren Gartenvögeln, zu denen bislang nur wenig bekannt ist. Der LBV startet daher 2014 die Testphase für das Programm G/Artenlisten (=Artenlisten in Gärten). Dabei soll erfasst werden wie sich die Vogelgemeinschaft vor der Haustüre im Laufe der Zeit verändert.

Mitmachen können alle interessierten Vogelfreunde mit einer Grundkenntnis der häufigsten Vogelstimmen. Weitere Informationen zum Programm G/Artenlisten gibt es hier.


Frühaufsteherexkursion

Teilnehmer der Frühaufsteherexkursion (Reiner Endriss)
Teilnehmer der Frühaufsteherexkursion (Reiner Endriss)
Ausnahmsweise mal eine Beobachtung ohne Federn (Reiner Endriss)
Ausnahmsweise mal eine Beobachtung ohne Federn (Reiner Endriss)

Am 24.05. trafen sich um 06.00 Uhr 12 gutgelaunte Vogelfreunde zur Frühaufsteherexkursion mit Günther Knoll. Sie führte uns an den Mittleren Isarkanal sowie an den westlichen Teil des Ismaninger Speichersees.
Bedingt durch den bedeckten Himmel und die kühle Temperatur sangen und zeigten sich zunächst nicht allzuviele unterschiedliche Arten. Dennoch konnte insgesamt eine stattliche Anzahl, vor allem von Wasservögeln beobachtet werden. Highligths waren ein Schwarzmilan, der sich, auf einem Baumwipfel sitzend, ausgiebig betrachten ließ sowie ein „heiliger Ibis“, der am Ufer einer Insel nach Nahrung stocherte.
Nach fast fünf interessanten Stunden klang die Exkursion in der Orangerie am Staudengarten aus. (Hans-Jürgen Unger)


Die Freisinger Kreisgruppe präsentiert sich auf dem "Markt der ehrenamtlichen Möglichkeiten"

Die jungen und die erfahrenen Aktiven der Kreisgruppe werben gemeinsam für mehr Engagement im Naturschutz
Die jungen und die erfahrenen Aktiven der Kreisgruppe werben gemeinsam für mehr Engagement im Naturschutz

Am Samstag, den 24.05., fand zum dritten Mal der "Markt der ehrenamtlichen Möglichkeiten" der Stadt Freising statt, in diesem Jahr erstmals in der Luitpoldhalle. Die Kreisgruppe war ebenfalls zum ersten Mal mit dabei. An unserem Infostand konnte man sich über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Mitarbeit informieren.

Die Arbeit der Kreisgruppe ist sehr vielfältig. Daher benötigen wir ebenso diverse Fähigkeiten und Talente. Man muss kein Ornithologe sein, studiert haben oder sich besonders gut im Naturschutzrecht auskennen um bei uns mitanpacken zu können. Ein gewisses Grundinteresse für die Natur ist von Vorteil, Wissen und Erfahrung kann man sich dann bei uns aneignen. Bei der Unterstützung der Biotoppflege beispielsweise, ist im Grunde kein Wissen notwendig. Hier geht es eher um körperliche Arbeit. Das Wissen über die verschiedenen Biotope, die dortigen Pflanzen und Tiere, kommt mit der Zeit von alleine.

Jeder Mensch besitzt besondere Fähigkeiten und Talente, die wir gezielt für den Schutz unserer heimischen Natur einsetzen können.

Aktuell suchen wir noch Hilfe bei der Biotoppflege, Kindergruppenleiter/innen und Menschen, die Spass am Kartieren haben (Pflanzen und/oder Tiere). Der zeitliche Aufwand beträgt je nach Aufgabe und gewünschter Intensität zwischen wenigen Stunden im Jahr bis zu mehreren Stunden im Monat. Natürlich gibt es jeder Zeit Hilfe von erfahrenen Kreisgruppenmitgliedern und die Möglichkeit an Schulungen und Seminaren teilzunehmen.

Interesse für die Natur die Ärmel hochzukrempeln? Dann einfach bei Maike Wanders melden!

Ein herzliches Dankeschön an alle ehrenamtlichen Standbetreuer vom Samstag!

(Maike Wanders)


Haus- und Straßensammlung im Landkreis Freising

Die 4.-Klässler der Grundschule am Führholzer Weg freuten sich über ihre Preise und einen Vortrag über den Grünspecht (Vogel des Jahres 2014).
Die 4.-Klässler der Grundschule am Führholzer Weg freuten sich über ihre Preise und einen Vortrag über den Grünspecht (Vogel des Jahres 2014).

An der jährlichen Haus- und Straßensammlung des LBV nahmen in diesem Jahr 6 Schulen im Landkreis teil. Eine Woche lang sammeln dabei Schüler und Schülerinnen Geld für Bayerns Natur. Damit stellen die Spenden aus der Haus- und Straßensammlung einen wichtigen Beitrag für die Naturschutzarbeit dar. Der Großteil des im Landkreis gesammelten Geldes wird für die Umweltbildungs- und Naturschutzprojekte der Kreisgruppe Freising eingesetzt. Die Kreisgruppe bietet verschiedene Umweltbildungsangebote für Schulklassen und Kindergruppen an. Notwendige Materialien können nun mit dem gesammelten Geld beschafft werden. Außerdem verfolgt die Kreisgruppe derzeit zwei neue Artenschutzprojekte. Zum einen sollen die Bedingungen für gebäudebewohnende Vogel- und Fledermausarten im Landkreis verbessert werden. Dazu gehört das Anbringen von geeigneten Nistkästen u. ä., als auch die Information der Bürger/-innen und Hauseigentümer. Zum anderen versucht die Kreisgruppe den Storch wieder im Ampertal, einem potentiellen Storchenlebensraum, anzusiedeln.

Als Dankeschön bekommen die teilnehmenden Schüler verschiedene Preise vom LBV. Diese werden derzeit persönlich von Kreisgruppenmitgliedern an die Schüler überreicht. Bei dieser Gelegenheit erfahren die Schüler auch gleich wofür das gesammelte Geld verwendet werden soll. Sobald die Ergebnisse aller Schulen feststehen, spendiert die Kreisgruppe den fleißigsten Sammlern noch einen Freibadbesuch.

Ein herzliches Dankeschön geht jetzt schon mal an die fleißigen Sammler und die beteiligten Lehrer der Kastulus-Realschule Moosburg, der Georg-Hummel-Mittelschule Moosburg, des Oskar-Maria-Graf-Gymnasiums in Neufahrn, der Grundschule am Fürholzer Weg in Neufahrn, der Grund- und Mittelschule Allershausen und der Karl-Meichelbeck Realschule in Freising. Der Einsatz der Sammler und die vielen Spenden sind ein herausragender Beitrag für Bayerns Natur! (Maike Wanders)

Die Sammler der 6b der Georg-Hummel-Mittelschule Moosburg sammelten für Bayerns Natur.
Die Sammler der 6b der Georg-Hummel-Mittelschule Moosburg sammelten für Bayerns Natur.
Diese Sammler der 5. Klassen des Oskar-Maria-Graf-Gymnasiums tragen mit ihrem Sammelergebnis zu den neuen Projekten der Kreisgruppe bei.
Diese Sammler der 5. Klassen des Oskar-Maria-Graf-Gymnasiums tragen mit ihrem Sammelergebnis zu den neuen Projekten der Kreisgruppe bei.
Einige der fleißigen Sammler der Karl-Meichelbeck Realschule Freising
Einige der fleißigen Sammler der Karl-Meichelbeck Realschule Freising

Erfolgreiches Wochenende bei den Freisinger Gartentagen

Informationsstand und Ausstellung der Kreisgruppe Freising im Kreuzgang
Informationsstand und Ausstellung der Kreisgruppe Freising im Kreuzgang

Die Freisinger Gartentage sind seit Jahren fester Bestandteil des Terminkalenders der Kreisgruppe. In diesem Jahr präsentierten wir uns größer denn je. Ein Informationsstand, unsere Kinderbetreuung und die neu konzipierte Ausstellung nahmen einen großen Teil des Kreuzgangs ein. Aufgrund des insgesamt recht guten Wetters war der Besucherandrang im Kreuzgang nicht so stark wie im Vorjahr. Dennoch kann die Kreisgruppe mit dem Ergebnis zufrieden sein. Insgesamt durften am Samstag und Sonntag ca. 60 Kinder Untersetzer filzen (Samstag) oder Blumentöpfe bemalen und bepflanzen (Sonntag). Außerdem erfreute sich unsere Ausstellung, die über aktuelle und zukünftige Projekte der Kreisgruppe informiert, großer Beliebtheit und es ergaben sich nette Gespräche und neue Kontakte.

Wie immer wurde auch die Präsentation während der Freisinger Gartentage allein durch ehrenamtliche Kraft gestemmt. Ein herzliches Dankeschön daher an alle Aktiven der Kreisgruppe, die zu diesem gelungenen Wochenende beigetragen haben! (Maike Wanders)

Infostand der Kreisgruppe (Kurt Scholz)
Infostand der Kreisgruppe (Kurt Scholz)
Ausstellung der Kreisgruppe (Maike Wanders)
Ausstellung der Kreisgruppe (Maike Wanders)
Ausstellung der Kreisgruppe (Maike Wanders)
Ausstellung der Kreisgruppe (Maike Wanders)
Ausstellung der Kreisgruppe (Maike Wanders)
Ausstellung der Kreisgruppe (Maike Wanders)
Kinderprogramm (Maike Wanders)
Kinderprogramm (Maike Wanders)
Kinderprogramm (Kurt Scholz)
Kinderprogramm (Kurt Scholz)

Eierfund an Ostern - Nicht immer ein Vergnügen

Die Suche nach versteckten Ostereiern gehört in den meisten bayerischen Familien zum Osterfest dazu. Jedoch ist nicht jedes versteckte Ei eine gut gemeinte Überraschung. Gerade zur Osterzeit kann man vereinzelt Hühnereier in der Landschaft finden, die Mensch und Tier gefährlich werden können. Diese ausgelegten „Ostereier“ wurden mit giftigen Substanzen (z.B. Carbofuran, Paraoxon, E 605) präpariert, um verschiedene Wildtiere zu beseitigen. Fuchs, Marder und Dachs sind typische Ziele solcher Vergiftungsaktionen. Aber auch Raben- und Greifvögel sind betroffen.

Die behandelten Eier werden oft an Waldrändern, meist abseits von Siedlungen oder stark besuchten Wegen, ausgelegt. Hier ist deshalb besondere Vorsicht geboten! Eine Berührung der Eier ohne Schutz oder ihre Zerstörung sollte unbedingt vermieden werden, da die giftigen Substanzen auch für Menschen und Haustiere gefährlich sind. Eltern sollten auch ihre Kinder auf diese Gefahr hinweisen.

Gifteier sind äußerlich oft nur schwer zu erkennen, Hinweise ergeben sich allerdings manchmal durch in der Nähe liegende, verendete Tiere. An zerbrochenen Eiern können tote Fliegen auf Gifteinwirkung  hinweisen.

Im Landkreis Freising und im Nachbarlandkreis Erding wurde das Auslegen von Gifteiern bereits mehrfach nachgewiesen. Wir bitten Sie daher um äußerste Vorsicht und Wachsamkeit. Bei dem Verdacht auf Gifteier wenden Sie sich bitte sofort an die Polizei.

(Wilhelm Holzer und Maike Wanders)

Vergifteter Habicht (Foto: Wilhelm Holzer)
Vergifteter Habicht (Foto: Wilhelm Holzer)

Kuckuck ruft's aus dem Wald

Haben Sie beim Frühlingspaziergang auch schon den ersten Kuckuck gehört? Dann melden sie ihn hier! Der LBV sammelt die Ankunftsdaten der Vögel bereits seit einigen Jahren. Die Wirtsvögel des Kuckucks kommen aufgrund des Klimawandels immer früher aus ihren Winterquartieren zurück. Beim Kuckuck wurde dies bisher noch nicht beobachtet. Aufgrund der von IHNEN gemeldeten Daten und der Informationen aus dem Kuckuck-Satelliten-Telemetrie-Projekt (Frau Herzog berichtete ja bereits in der Kreisgruppe darüber), soll u.a. die Frage geklärt werden ob und wie sich der Kuckuck an den Klimawandel anpasst. Also nutzen Sie die kommenden Feiertage für ausgedehnte Spaziergänge und begeben sich auf die Suche nach dem ersten Kuckuck. Jeder Kuckuck zählt! (Maike Wanders)


Wunderbarer Start in die Exkursions-Saison!

Es grünt und blüht, zwitschert und summt - der Frühling zeigt sich momentan von seiner schönsten Seite. Dies nutzte die Kreisgruppe Freising für einige Exkursionen. Der Waldspaziergang um die Plantage am 09.04. bildete den Auftakt unserer Exkursionssaison. Zusammen mit Herrn Dr. Wagner besuchten wir in aller Frühe den Walderlebnispfad an der Plantage. Während unseres Spaziergangs konnten allerlei Vogelarten beobachtet und gehört werden. Neben Kleiber, Kernbeißer und Co gehörten Mittelspecht, Schwarzspecht und die beiden Kolkraben sicherlich zu den Highlights des Morgens. Am 12.04. ging es dann mit Herrn Knoll ins Viehlassmoos, zu den gefiederten Frühlingsboten. Anfangs frierten die Vögel wohl weit mehr als so mancher Exkursionsteilnehmer und sangen nur zaghaft. Nachdem die Sonne den Nebel jedoch zum Rückzug zwang und es spürbar wärmer wurde, legte ein ganzes Vogelkonzert los. Auf dieser Exkursion waren Rohrweihe (m & w), Großer Brachvogel und Blaukehlchen die Stars.

Aufgrund der abwechslungsreichen Exkursionsgebiete (verschiedene Waldbestände, Mooswiesen und Gewässer) konnten insgesamt 61 Vogelarten gehört und/oder gesehen werden. Ein herzliches Dankeschön an die Exkursionsleiter für die lehrreichen Stunden! (Maike Wanders)

Exkursionsteilnehmer am 12.04. (Foto: Gudrun Ponse)
Exkursionsteilnehmer am 12.04. (Foto: Gudrun Ponse)
Highlight der Exkursion am 12.04.: Ein Blaukehlchen (Foto: Reiner Endriss)
Highlight der Exkursion am 12.04.: Ein Blaukehlchen (Foto: Reiner Endriss)

Jahreshauptversammlung

Am 05.03. traf sich die Kreisgruppe Freising zur Jahreshauptversammlung. Dabei wurde über vergangene und bevorstehende Projekte der Kreisgruppe berichtet, sowie über die finanzielle Situation der Kreisgruppe. Den vorgestellten Jahresbericht finden Sie nochmals hier. Anschließend präsentierte Friederike Herzog das internationale Satelliten-Telemetrie-Projekt des LBV und gab Neuigkeiten von Kucki, Juliane, Viktar und Co bekannt.

 

Wir haben uns für das neue LBV-Jahr wieder viel vorgenommen und freuen uns über jede Unterstützung! Wenn Sie Lust haben sich für den Naturschutz zu engagieren, melden Sie sich gerne bei uns! Egal ob Artenkenner, Biotoppfleger, Organisationstalent oder Technikspezialist. Wenn Sie sich gerne für die Natur einsetzen möchten, sind Sie herzlich eingeladen mit uns aktiv zu werden!

(Maike Wanders)


Grünfink und Kohlmeise an der Futterstelle der Kreisgruppe (Foto: H. Schairer)
Grünfink und Kohlmeise an der Futterstelle der Kreisgruppe (Foto: H. Schairer)

Stunde der Wintervögel - Vogelzählung an der Musterfutterstelle

Vom 03. bis 06.01.14 wurden wieder deutschlandweit Wintervögel an der Futterstelle gezählt. Passend dazu informierte die Kreisgruppe am 04. und 05.01. vormittags die Bevölkerung über die richtige Fütterung. Außerdem luden wir zur gemeinsamen Zählung ein. Aufgrund der doch etwas ungemütlichen Wetterlage suchten sich die meisten Freisinger wohl ein trockeneres Plätzchen für die Zählung. Die Gäste von Futtersäule, Häuschen und Co ließen sich von dem Nieselregen allerdings nicht vom Futtern abhalten.

Aktuelle Ergebnisse der Stunde der Wintervögel, auch für den Landkreis Freising, gibt es hier. (Maike Wanders)

Teilnehmer an der Stunde der Wintervögel im Gespräch (Foto: K. Scholz)
Teilnehmer an der Stunde der Wintervögel im Gespräch (Foto: K. Scholz)

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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