Freisinger Moos

Brachvogel überfliegt das Freisinger Moos

Das Freisinger Moos ist eines der größten noch erhaltenen Niedermoorgebiete Bayerns. Es liegt südwestlich von Freising und ist ca. 3000 ha groß. Geologisch ist es ein Bestandteil der Münchner Schotterebene und war ursprünglich Überschwemmungsgebiet der Isar. Im Osten grenzt an das Freisinger Moos das Erdinger Moos und im Westen das Dachauer Moos. Aus dem Freisinger Moos bezieht die Stadt Freising das Trinkwasser.

Trotz massiver Eingriffe in den Wasserhaushalt durch Entwässerungsmaßnahmen ist der Moorcharakter noch weitgehend erhalten. Kleine Torfstiche, Streuwiesen, Nass- und Feuchtwiesen mit extensiver Landwirtschaft prägen die Landschaft und bieten einer Vielzahl niedermoortypischen Pflanzen- und Tierarten Lebensraum. Der BN, der LBV und der Landschaftspflegeverband versuchen die Struktur der Landschaft zu erhalten.

Am Rande des Freisinger Mooses steht unser Beobachtungsturm. Vor der zweiten Etage aus hat man einen guten Blick über das Moorgebiet und Vögel die auf den Wiesen brüten. Während der Zugzeit bietet der Tum einen idealen Standort für Vogelbeobachtungen. (Quelle: Wikipedia)