Exkursion zum Echinger Stausee

Am Samstag, den 28. Januar unternahmen wir bei ungemütlichem, feuchtkalten Wetter eine Exkursion zum Echinger Stausee . Eine schöne Beobachtung waren 11 Singschwäne, die teilweise dicht am Ufer schwammen und ihre typischen Rufe erklingen ließen.

 

Die in Skandinavien und Sibirien brütenden Singschwäne überwintern in Deutschland vor allem im Norden. In Süddeutschlnd gibt es nur wenige Plätze, an denen die Vögel beobachtet werden können. Der Echinger Stausee ist einer davon. Im März verlassen uns die Schwäne wieder. (Björn Reese)

Foto: Reiner Endriss

Vogelzug-Beobachtung bei Massenhausen

Die Anhöhe nördlich von Masenhausen bietet eine gute Möglichkeit, Zugvögel zu beobachten. Am Morgen des 16.10. waren die Voraussetzungen besonders günstig: gute Flugbedingungen für die Vögel, gute Sicht für die 20 Beobachter und günstige Temperaturen.

 

Zur Zeit findet auf breiter Front über ganz Deutschland der Herbstzug statt. Besonders beeindruckend waren die Ringeltauben-Schwärme, wir konnten Tausende Individuen registrieren. Buchfinken-, Kernbeißer-, Feldlerche- und Staren-Formationen und Gänseketten zogen vorbei. Auch singende Kohlmeisen, die sich von Gebüsch zu Gebüsch vorarbeiten, sind auf den Zug (Schleichzug). Weitere Beobachtungen: Kornweihe, Sperber, Goldammer, Fasan.

 

Die Kreisgruppe Freising dankt Dr. Christian Wagner für diese sehr gelungene Veranstaltung.

(Text: Susanne Liebl)

 

Foto: Christian Langebartels

Erkundung der LBV Flächen bei Palzing und Inkofen (11. Juni 2022)

Der LBV besitzt bzw. pachtet rund um Palzing und bei Inkofen einige Flächen, die nicht jeder Aktive der Kreisgruppe kennt. Also haben wir, zehn LBVler unter Führung von Hans Unger (2. Vorsitzender), die Flächen besucht. Südlich der Amper sind es fünf Flurstücke. Die Pflege (Mähen und Abtransport des Grünguts) verhindert das Aufkommen von Gehölzen und senkt den Nährstoffgehalt. Der Graben, der durch die Fläche verläuft, kann Überschwem-mungen verursachen (→ Nährstoffeintrag), sein Wasserstand muss kontrolliert werden. Vor zwei Jahren wurden die Flächen kartiert. Die Anzahl der Pflanzen-Kennarten - sie misst bei VNP Maßnahmen den Erfolg der Pflege - war recht unterschiedlich, der Wert von 4 wurde aber auch auf der am stärksten mit Nährstoffen belasteten Fläche erreicht. Obwohl wir uns stark auf Gelände und Pflanzen konzentrierten, haben wir diese Vögel im Umfeld festgestellt: Rohrschwirl, Rohrweihe, Mäusebussard, Goldammer, Feldlerche, Kuckuck, Dorngrasmücke, Turmfalke, Habicht, Teichrohrsänger, Rohrammer, Feldsperling, Nachtigall.

 

Weitere Flächen bei Palzing liegen im Ortszentrum (sehr klein) und im Westen, wo ein Quelltopf mit Schilfgürtel auf dem LBV-Grund liegt.

 

Bei Inkofen besichtigten wir einen Flurstreifen in Hanglage. Dort ist die ursprüngliche Hecke zu einem dichten Feldgehölz mit bis zu 60 Jahren alten Bäumen geworden. Eine Pflege der Fläche ist nicht dringend. Die Pacht soll zur Erhaltung der Fläche fortgesetzt werden.

Text: Susanne Liebl

Foto: Christian Langebartels

Exkursion an die Amper nördlich Thonstetten (5. Mai 2022)

Das Gebiet an der Amper nördlich Thonstetten ist besonders abwechslungsreich: Wasserflächen, Schilfbereiche, Wiesen mit Gebüschgruppen und Auwaldreste bieten eine große Zahl verschiedener Habitate. Anfang Mai sind viele Zugvögel eingetroffen und das Brutgeschäft ist in vollem Gang. Trotz

Werktag und frühem Beginn folgten 15 Vogelfreunde Dr. Christian Wagner zum artenreichen Spaziergang entlang der Amper und konnten über 40 Vogelarten beobachten oder belauschen, darunter Pirol, Kuckuck, Teichrohrsänger, Feldschwirl, Flussseeschwalbe, Flussuferläufer, Rohrammer, Rohrweihe, Grau- und Kanadagans, Kormoran, Graureiher, Weißstorch, Mönchs-, Garten- und Dorngrasmücke.

 

Die Kreisgruppe Freising dankt Dr. Christian Wagner sehr für eine spannende Führung. (Susanne Liebl)

Foto: Gudrun Ponse